Speedport Router mit AirPort Express verlängern

Nach dem Umzug ins neue Haus entstand der Bedarf nach einer verlängerten Reichweite des WLAN-Routers (Speedport LTE II). Nach einigem Rumprobieren habe ich eine Lösung gefunden, die sehr gut funktioniert.
Der Router steht im Treppenhaus und leuchtet das Haus nur ungenügend aus. Ich hatte noch eine alte AirPort Express-Basisstation rumliegen, die nun als Verlängerung des WLAN dient. Wichtig ist, dass die APE per Kabel am Router angeschlossen ist. Glücklicherweise habe ich im Zuge des Umbaus einige Ethernet-Kabel an strategischen Stellen verlegen lassen, so dass ich nun – nach dem Erwerb zweier weiterer alter AirPort Express via eBay – überall im Haus WLAN in ausreichender Signalstärke habe.
So muss man die APE konfigurieren:
Sie sollte eine statische Adresse im selben Adressbereich haben.

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Das WLAN sollte denselben Namen und dasselbe Passwort aufweisen wie das vom Hauptrouter.
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Der WLAN-Kanal sollte 5 oder 6 Ziffern entfernt vom WLAN-Kanal des Hauptrouters liegen (hier am Speedport Kanal 1).
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An der APE muss der DHCP-Server deaktiviert sein (=Bridge mode).
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Als zusätzliches Schmankerl kann man über die APE drahtlos Musik streamen. Außerdem lässt sich ein normaler USB-Drucker problemlos ins Netzwerk einbinden.
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So sieht das dann aus, wenn alles richtig konfiguriert ist:
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Die APE bekommt man bei gebraucht bei eBay für 30 bis 40 Euros.

Santa Cruz H-13

SCGC H-13 #2
Der Gitarrenhändler meines Vertrauens hatte mal wieder spring sale. Da ich seit einiger Zeit auf der Suche nach einer guten Mahagoni-Gitarre war und Sunburst-Lackierungen generell nicht abgeneigt bin, war es eine Sache von Minuten, dieses schöne Teil zu ordern. Und eine Sache von weiteren 4 Tagen, bis sie bei mir zuhause eintraf.

Die Gitarre hat einen Korpus aus Honduras-Mahagoni, eine Decke aus Sitka-Fichte, Steg und Griffbrett sind aus Ebenholz. Die Mensurlänge ist 644 mm.

Ich kannte ja bisher schon die eine oder andere Santa Cruz-Gitarre. Jede von denen hat mir außerordentlich gut gefallen. So auch diese hier. Sie hat diese typische Mahagoni-Süße in den Höhen und einen ausgeprägten Mittenbereich, der bei festerem Anschlag auch ins Rotzige gehen kann.

Hier mal ein paar Clips von der Gitarre. Hendrix-Tuning. Signalweg: T-bone Großmembran-Kondensator-Mic -> Alesis iO2 -> MacBook Air -> Logic.

Das ist doch wirklich ein spektakuläres Sunburst, nicht?

SCGC H-13

movin’ on

Das alte Haus ist viel zu groß für nur zwei Menschen, daher haben wir es verkauft. Zehn Jahre haben wir hier gewohnt. Nun haben wir ein anderes, kleineres gekauft. Im Sommer geht es los mit modernisieren und renovieren und umziehen. Mir graut es am meisten davor, den ganzen Kram in Kisten packen zu müssen.

Irish gal

F35#3

Es hat mir keine Ruhe gelassen. Dieser Eindruck beim letzten Besuch bei Rudi, die Collings war schon ausgewählt, als ich 10 Minuten mit einer Lowden S-25 verbracht habe.
So habe ich nächtelang im Netz nach für mich passenden (=bezahlbaren) Lowden-Gitarren recherchiert. TFOA hat ja eine Riesen-Auswahl, aber da war nichts für mich dabei (zu teuer, nicht die richtigen Hölzer).
Fündig geworden bin ich bei einem anderen holländischen Händler, der auch ein großes Lowden-Sortiment hat. Der Wil (Inhaber von Diamond Guitars) hat in seinem schönen Einfamilienhäuschen in einem gottverlassenen Kaff kurz hinter der Grenze einen kleinen Anbau mit reichlich lekkeren Gitarren. Außerdem ist er ein sehr netter Kerl. Bei Kaffee und Schnittchen konnte ich in aller Ruhe die umfangreiche Lowden-Sammlung durchprobieren.
Diese ist es am Ende geworden:

F35

Das ist eine 6 Jahre alte F 35, Decke aus Zeder, Korpus aus indischem Palisander. Sie klingt transparent und filigran und hat ein sehr schönes Sustain. Nicht umsonst werden Lowdens oft auf DADGAD gestimmt, da kommt der orchestrale Klang sehr gut zur Geltung. Strumming geht auch, hat dann aber nicht diese Dichte, die die Collings und noch mehr die Gibson bietet.

F35#2
Ich bin im Moment noch in der Gewöhnungsphase an diese Gitarre. Das Griffbrett und der Saitenabstand am Steg sind etwas breiter, und der Korpus ist dicker als bei einer OM.  Die Gitarre ist auch dynamischer, für einen gleichmäßigen Klang muss man sich mehr anstrengen. So ist der erste Griff nach der Arbeit oder Sonntag morgens der zur Collings. Diese liegt mir irgendwie mehr, vom Handling her und vor allem vom Sound. Möglich, dass das irische Mädchen irgendwann wieder geht. Eine Mahagoni-OM könnt’ mir noch gefallen…

F35#4

[Update] Ich habe die Lowden gegen eine sehr gute Konzertgitarre getauscht.

I might be moving to Montana soon.