Yamaha BB 614

Das erste Mal, dass mir ein Yamaha BB aufgefallen ist, war damals bei Manne Praeker von der Nina Hagen Band. Ich finde, das ist heute einer der wenigen Klassiker unter den Bass-Designs, neben P- und J-Bass, Stingray und Rickenbacker.

Nun trug es sich aber zu, dass ich für den 13-jährigen Sohn eines Kollegen und Bassschüler einen Bass bei eBay ersteigert habe, eben einen Yamaha BB, und zwar das aktuelle Modell 614. Der Bass kam heute an, und ich gebe dieses Teil nur sehr unwillig wieder her. Schon alleine die Optik!

Yamaha BB 614 Yamaha BB 614

‚Pewter‘ nennt sich diese Metallic-Lackierung, von der auch die Kopfplatte betroffen ist:
Yamaha BB 614

Yamaha BB 614 Das Cockpit ist klassisch-modern (falls es sowas gibt), P/J-Bestückung, aktiver 3-Band-EQ. Ich persönlich bin kein so großer Freund von aktiven Elektroniken, der Bass klingt in der Nullstellung der drei Regler schon sehr ausgewogen und drahtig, die Finger machen eh den Sound. Ich persönlich würde die EQ-Regler aus- und stattdessen eine passive Höhenblende einbauen. Eventuell würde ich noch den Balance-Regler durch einen toggle switch ersetzen, das geht schneller und man sieht auch immer, was gerade eingestellt ist. Auf jeden Fall bekäme die aktive Elektronik einen Bypass-Schalter, einmal als zusätzliche Klangfarbe und zum anderen, damit der Bass auch mit leerer Batterie noch einen Ton von sich gibt.

Insgesamt ist dies ein toller Bass, der einem Anfänger sicherlich genügend Inspiration für die ersten Jahre bietet!

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