Archiv für den Monat: August 2007

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Ich muss zugeben, das Mandolinenspiel von Chris Thile (s. die letzten beiden Beiträge) hat mich ungemein gefesselt – so sehr, dass ich heute losgezogen bin, eine Mandoline zu erwerben.
Natürlich habe ich mich vorher ausgiebig im Netz bei den üblichen Verdächtigen informiert. Ein F-Modell soll es sein, dieses Archtop-artige Design mit der Schnecke am oberen Cutaway. Davon gibt es aber leider gar nicht so viele bezahlbare. Die Firma Johnson (China) baut ja seit einiger Zeit ganz vernünftige Instrumente und hat auch eine F-Mandoline im Programm. Die aber leider nicht in Deutschland erhältlich ist. Der Markt gibt hierzulande wohl nicht so viel her. Thomann hat nur teurere Modelle im Programm, oberhalb meines 300 Euro-Limits. Bei eBay gibt’s so gut wie gar nichts (abgesehen von dieser einen, die ich euch natürlich nicht verraten werde, die aber wahrscheinlich auch oberhalb meiner Schallgrenze liegen wird).
Also bin ich heute mal zum Instrumentenladen in der Nachbarschaft gefahren, die haben ja immer auch ’ne Menge Saiteninstrumente. Allerdings zur Zeit keine Mandolinen. Der freundliche Herr Verkäufer und Gitarrenbauer (Klaus?) war aber so nett, mal ein bisschen in seinem Händler-Katalog-Archiv zu wühlen, während ich mich mit einigen Ukulelen vergnügte (Stimmung a‘ d f# h, von den Intervallen her wie die oberen vier Gitarrensaiten, abgesehen von der oktavierten 4. Saite).

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Nickel Creek

Der Boogie hat mich auf eine tolle Band aufmerksam gemacht: Nickel Creek, ein akustisches Trio, das aus der Bluegrass-Tradition kommt, aber mitunter auch weit darüber hinausgeht. Die Platten von denen sind alle absolut empfehlenswert und nicht im iTunes Store, dafür aber bei amazon erhältlich. Nickel Creek haben sich leider vor kurzem aufgelöst, aber Chris Thile, der Mandolinenspieler, hat eine neue Band (es lohnt sich, wenn man sich bis zu den in exzellenter Qualität gestreamten live-im-studio-Videos hier durchklickt).

Aber hört selbst:

Hier ist noch ein bezauberndes Solo-Piece von Chris Thile:

mehr in der Video-Jukebox

aus einer anderen Welt

Als Jugendlichen hat mich mein damaliger Gitarrenlehrer mit zu einem Konzert von Paco de Lucia mitgenommen (muss so ca. 1978 gewesen sein). Bis dahin hatte ich noch nie so intensive, heisse Musik gehört. Seither bin ich ein Fan von Señor de Lucia. Ansonsten habe ich mich nie wirklich mit Flamenco befasst. Von Tomatito habe ich jedenfalls bis heute nichts mitbekommen. Umwerfend.

Tomatito bei Wikipedia
Tomatito Website

Nachtrag: Hier gibt’s ein schönes Paco-Video (neben hunderten von anderen).