Archiv für den Monat: September 2007

Saturday Night

Alleine zu hause: lange schlafen, spät frühstücken. Abends Fertigpizza. Und danach bei ’ner Flasche Rotwein ausgiebig den iTunes Store durchstöbern. Heute habe ich mir drei neue Alben gegönnt, die alle mit Joni Mitchell zu tun haben (Klick aufs Cover öffnet den iTunes Store):

Funk This von Chaka Khan

Schöne Mischung eigener Songs und Covers von der Königin. Unaufgeregt produziert von Jimmie Jam & Terry Lewis (kennt noch jemand „The Time„?).
Anspieltipps: Sign ‚O‘ The Times (Prince), Ladies Man (Joni Mitchell), das Duett mit Michael McDonald You Belong to Me und für die Rufus-Freunde das Medley Pack’d My Bags / You Got the Love (feat. Tony Maiden)

River: The Joni Letters von Herbie Hancock

Gepflegte Langeweile. Sorry, Herbie. Wayne Shorter knödelt wie eh und je auf seinem Sopransaxophon, die Gastsängerinnen sind illuster, Herbie verbiegt die Harmonien bis zur Unkenntlichkeit, aber neu oder gewagt ist hier nichts. Ich wage zu behaupten, dass die Akteure sich dem Material nicht wirklich nähern. Am ehesten in Erinnerung bleibt „Edith And The Kingpin“ mit Tina Turner (!), die hier beweist, dass sie mehr drauf hat als die Grütze, die sie uns seit Jahren verkaufen will (von mir auch „Musik für Leute, die eigentlich keine Musik mögen“ genannt).

…und last but not least:
Shine von Joni Mitchell

Diese Scheibe hab ich bislang nur ausschnittsweise gehört (Anmerkungen folgen).

Presentation Zen

Einer meiner seit mehr als einem Jahr abonnierten RSS-Feeds ist der von Presentation Zen. Der Autor ist Amerikaner, lebt in Tokyo und beschäftigt sich mit der Kunst des Präsentierens. Also dem, was die meisten von uns, die PowerPoint benutzen, nicht beherrschen.

Zur Illustration seiner Ideen bringt Garr Reynolds immer Videos, oft von TED-Konferenzen („Inspired talks by the world’s greatest thinkers and doers“). Zwei davon habe ich hier mal eingebettet, weil ich sie beide überaus unterhaltsam und inspirierend finde.

Den Anfang macht Hans Rosling, ein Mediziner, Professor of International Health, gebürtiger Schwede, ein wahrer Weltenbummler und mitreissender Redner. Er hat zusammen mit seinem Sohn und dessen Frau eine Software entwickelt, mit der sich statistische Daten animiert präsentieren lassen. Mit dieser Software „spielt“ Hans Rosling und zeigt faszinierende Zusammenhänge und Möglichkeiten. Mit seiner Organisation gapminder.org setzt er sich dafür ein, die vorhandenen statistischen Daten für jedermann auf der Welt verfügbar und verstehbar zu machen.

Mehr von Hans Rosling gibt es hier, hier, hier und hier (die letzten beiden sind die ersten Folgen vom Gapcast).

„Nur wenige Menschen können die Musik geniessen, wenn ich ihnen nur die Noten zeige. Die meisten von uns müssen die Musik hören, um ihre Schönheit wahrzunehmen. Aber oft ist das genau die Art, wie wir statistische Daten präsentieren; wir zeigen nur die Noten und spielen die Musik nicht.“ (Übersetzung von mir.)

Ein weiterer inspirierender Redner, der auf der diesjährigen TED gesprochen hat, ist Robert Thurman (der Vater von Uma Thurman, aber das tut hier nichts zur Sache). Er war 1964 der erste amerikanische buddhistische Mönch. Er ist mittlerweile Professor für Indo-Tibetanische Buddhistische Studien an der Columbia-Universität in New York. Hier spricht er darüber, dass wir alle Buddha sein können:

Bob Thurman hat auch einen Podcast.

Innovationen aus Japan

haben wollen…

(Das Gerät nennt sich Yamaha Tenori-on, ist vor kurzem in Großbritannien auf den Markt gekommen, war bereits nach kurzer Zeit vergriffen und soll erst Mitte nächsten Jahres in größeren Stückzahlen erhältlich sein. Der Preis: 599 pounds sterling. Schade, zu teuer.)

Mehr Videos und Demos bei Yamaha.