Gravis

Heute habe ich mein MacBook zum dritten Mal zu Gravis gebracht. Dieses Mal ist es der Lüfter, der unter Last furchtbare schabende und kratzende Geräusche produziert. Reproduzierbar jederzeit mit smcFanControl.
Das Prozedere ist schon bekannt: zu Gravis gehen, den Fehler vorführen (nicht ganz einfach in einem lauten Ladengeschäft). Die Mitarbeiterin gibt dann die Seriennummer des Geräts in eine Datenbank-Suchmaske ein, um den Versicherungsschutz zu checken (Apple Parts & Labor Agreement in meinem Fall, kostet schlappe 99 Euro und hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht). Der Techniker wirft nen kurzen Blick drauf und bestellt einen neuen Lüfter. Wenn der dann da ist (2-3 Werktage), ruft er mich an, ich bring das ‚Book hin, geh einen Kaffee trinken und hole nach ca. 1 Stunde das reparierte Gerät wieder ab. Keine Kosten. So soll es sein.
In Anbetracht der Tatsache, dass dies bereits die dritte Reparatur an dem Gerät ist, kann ich jedem MacBook-Besitzer nur dringend empfehlen, so eine Versicherung abzuschliessen. Das geht bis zum Ablauf der normalen Garantie (1 Jahr). Die Versicherung gilt dann weitere 2 Jahre, Gesamt-Garantiezeit ist also 3 Jahre.
Gravis wird ja allgemein nachgesagt, dass sie einen schlechten Service, inkompetente Mitarbeiter, überhöhte Preise und was weiß ich nicht noch alles haben. Dies kann ich für unseren lokalen Shop hier nicht bestätigen.

[Update]Der neue Lüfter ist drin und funktioniert wie er soll. Hat eine Stunde gedauert.

2 Gedanken zu „Gravis

  1. nick

    Irgendwie less ich daraus, dass Apple Books irgendwo nicht richtig funktionieren, oder? Die Kosten für den Service sind also quasi schon das Kalkühl Ware zu Kaufen die sowieso nicht richtig funktioniert, wieso also Qualitätssicherung betreiben wenn der Kunde soweiso den Schutz abschließt? Komische Welt.

  2. Thomas Beitragsautor

    Ja, das hat sich verändert in den letzten Jahren, auch bei Apple. Aber deren Rechner werden, wie alle anderen auch, eben in riesigen Stückzahlen in China hergestellt. Man kann darüber jammern und einfach keine Apple-Rechner mehr kaufen. Leider bedeutet das dann auch, dass man auf deren famoses Betriebssystem verzichten müsste.
    Im Übrigen haben wohl praktisch alle Laptop-Konsumenten mit ähnlichen Qualitätsproblemen zu kämpfen. Nur muss man im Normalfall sein Gerät irgendwo hinschicken und bekommt es Wochen später zurück. Wenn die Garantie (meist 1 oder 2 Jahre) nicht abgelaufen ist. Da finde ich die oben beschriebene Variante einfach komfortabler und eben das Geld wert.

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