Archiv für den Monat: Oktober 2008

The Road review

In New York haben sie anscheinend eine Preview-Version der Verfilmung von Cormac McCarthy’s „The Road“ gezeigt. Einer, der da war, hat eine Rezension geschrieben.

Das Buch ist einer der beeindruckendsten Romane, die ich je gelesen habe. Tut euch den Gefallen und kauft ihn auf Englisch. Kostet keine 10 Euro im gutsortierten Buchhandel.

[Update]In den USA sollte der Film am 14. November in die Kinos kommen, anscheinend ist das aber noch fraglich.

offizielle Webseite zum Film

Airport Express

airportexpress.gif

So, ich habe mir schließlich doch einen solchen Multifunktions-Taschenrouter von Apple gekauft. Für meine neuen Räumlichkeiten brauchte ich eine Lösung, um Musik drahtlos zu einer Stereoanlage zu schicken. Das macht die kleine Basisstation auch tadellos und völlig ohne größere Konfigurationsorgien out-of-the-box.

Aber das Kistchen kann noch mehr, nämlich zum Beispiel ein bestehendes WLAN erweitern, als Funknetzadapter für Rechner, die sonst keinen Zugang zum Netz bekommen können oder auch als wireless access point bzw. WLAN-Router dienen. Letzteres ist praktisch, wenn die eigene Firma nicht bereit ist, WLAN im Haus zur Verfügung zu stellen, man aber nicht ständig an eine Ethernet-Dose gefesselt sein möchte, nur um ins Netz zu kommen. Hierzu steckt man ein Patchkabel zwischen besagte Ethernet-Dose und den Ethernet-Port der Airport Express, und schwupps, hat man drahtlosen Netzzugriff. (Natürlich sollte man vorher mit den hausinternen Netzwerk-Fuzzis klären, ob ein solches Vorgehen erwünscht ist oder auch nur geduldet wird, schließlich öffnet man damit ein ansonsten geschlossenes Netz.) Sowas ist auch hilfreich in Hotels, in denen Internet nur über Kabel zur Verfügung steht. Man kann das eigene Funknetz verschlüsseln (WPA/WPA2), unsichtbar machen und mit einer MAC-Filtertabelle sichern. Port mapping geht. 802.11n kann es auch. Insofern ein gut ausgestattetes Gerät.

Schließlich gibt’s als Dreingabe noch einen Printserver, der via USB angeschlossene Drucker allen Wireless-Clients verfügbar macht. (Brauch ich aber eher nicht. Wer hat schon einen Drucker neben der Stereoanlage stehen?)

Die Bedienung der Basisstation geschieht mittels des Airport Dienstprogramms und ist, gemessen an der Komplexität der Materie, kinderleicht. Schön finde ich noch, dass das Gerät so kompakt ist und kein extra Netzteil braucht, weil der komplette Router quasi im Netzteil-Gehäuse mit drin ist. Klasse.