Archiv für den Monat: September 2009

Crash

Gerade ist mir meine externe FireWire-Platte (WesternDigital MyBook 500GB) umgekippt. Danach müht sich DiskWarrior daran ab:

Nach endlosen Minuten erfahre ich, dass a) einiges gerettet werden konnte und b) die Platte in nächster Zeit ganz die Grätsche machen wird. Nun kopiere ich, was zu retten ist, auf die Backup-Platte für den iMac (die vorher natürlich formatiert werden musste). Geschätzte Dauer: 10 Stunden für gut 400GB (EyeTV-Aufnahmen). Schöne Scheisse, das. Meine iTunes-Library – im Orkus. Davon hab ich zum Glück ein nicht ganz taufrisches Backup auf dem Musikserver. 90 Euro für eine neue Platte – futschikato. Dafür hab ich dann aber eine 1TB-Platte.

[Update]Gar nix konnte gerettet werden. Beim Versuch, Dateien von der gecrashten Platte aufs Backup zu kopieren kamen haufenweise Schreib-/Lesefehler. Nun sieht auch DW die Platte nicht mehr.
Inzwischen weiß ich auch, wie man das MyBook-Gehäuse öffnet und die Platte tauscht. Steht z.B. hier.

Keith Jarrett

Habe über den Dokumentarfilm „The Art Of Improvisation“ die Musik von Keith Jarrett neu für mich entdeckt. Das Solo-Zeug, die Sachen mit Gary Burton und das Über-Trio mit Gary Peacock und Jack DeJohnette. Was für ein großartiger Musiker. Man möchte hinzufügen: was für ein eingebildeter Kerl. Aber er kann es sich erlauben. Der Mann hat Unglaubliches geleistet. Ein großer Romantiker, Improvisator und Entdecker.

Apfelnews

Die letzten drei Jahre hatte ich ein MacBook als Hauptrechner. Davor einen iMac und ein PowerBook. Das ewige Synchronisieren zweier Benutzerordner war mir irgendwann zuviel geworden. Den kleinen 13″ Desktop habe ich mit einem externen TFT erweitert, und das ging auch ganz gut. Nun ist ja das MacBook (2GHz, 2GB, 320GB) mittlerweile nicht mehr soo die Rakete, performance-mäßig. Ich wollte wieder einen Desktop-Rechner. Also habe ich mir einen refurbished, d.h. generalüberholten iMac 20″ (das kleine Modell, erweitert auf 4GB) im AppleStore gekauft. Der hatte sogar schon eine 10.6-DVD dabei.
Die Migration der Daten per Migrationsassistent vom MacBook (FW target mode) war überhaupt kein Problem. Der Rechner ist schnell genug, der Bildschirm groß und hell (erheblich heller als beim MacBook) und ohne Pixelfehler. Damit macht Logic wesentlich mehr Spaß als mit dem MB. Snow Leopard ist auch ein Gewinn, bisher hab ich damit wenig Probleme, sieht man von den nicht mehr unterstützten Kontextmenü-Erweiterungen ab. Das Problem mit den Safari-Plugins kann man lösen, indem man Safari im 32-bit-mode starten lässt. Ansonsten: ein tolles OS ist noch ein bisschen besser geworden. Neue „Fietschers“ hab ich nicht vermisst.
Was das Synchronisieren angeht, so benutze ich nun Mail und IMAP statt Entourage und POP, die Feeds synchronisiere ich über Google Reader. Die Kalender (iCal), das Adressbuch sowie diverse Job-relevante Files sind in der Dropbox. Ist alles etwas einfacher als früher. In etwas weniger als einem Jahr werde ich wohl noch AppleCare dazu kaufen. Hat mir beim MB mehrmals gute Dienste geleistet.
A propos MB: die AirPort-Software scheint (seit etwa 10.5.6) wirklich Schrott zu sein. In 80% der Fälle bekomme ich keine Verbindung, obwohl der Router drei Meter weiter steht. Oft geht es erst nach etlichen Versuchen. Der Rechner wird dadurch als Mobilrechner fast unbrauchbar. Vielleicht mach ich in den nächsten Tagen mal einen clean install.