Finally

Gibson J-45

So eine wollte ich schon lange haben, heute war es soweit. Ich war bei einem bekannten Musikalienhändler in Ibbenbühren und habe zwei Stunden lang Gibson-Akustiks ausprobiert, außerdem noch eine Martin 000-15 (toll) sowie diverse Taylors (meh).

Die J-45 stand ja quasi schon fest, ich musste sie nur noch aus 5 Exemplaren (3x Sunburst, 2x au naturel) aussuchen. Eigentlich waren es sogar 6, wenn man die J-45 Custom mitzählt. Diese ist, im Gegensatz zur Standard J-45 aus Mahagoni, eine Palisander-Gitarre, was man auch deutlich hört. Der Klang der J-45 Custom geht schon sehr in Richtung Martin. Im ersten Moment meint man, da wurde irgendwo eine Loudness-Taste gedrückt. Allerdings ist der Klang eben nicht so rund und dicht wie bei der Mahagoni-J-45.

Das beste aus beiden Welten bietet meines Erachtens dann die Advanced Jumbo („Five Star 1930s Advanced Jumbo“), auch aus Palisander, tolle Gitarre, allerdings außerhalb meines Budgets. Wie auch die John Hiatt Signature (auch ne J-45), die Woody Guthrie Signature (Southern Jumbo) oder die Jackson Browne Signature (12-fret J-45).

Kurz und gut, ich habe mich letztendlich für die klassische J-45 aus Mahagoni entschieden, mit Fichtendecke in Tobacco Sunburst und Palisander-Griffbrett und -Steg, alles massive Hölzer. Als Zugabe ist noch ein L.R. Baggs Pickup nebst Preamp und Volumeregler eingebaut, alles quasi unsichtbar.
Die Gitarre klingt traumhaft, vor allem natürlich mit Plektrum, aber auch mit den Fingern gespielt.

Noch etwas: die Gitarre riecht gut. Bisschen wie Vanille. Könnte auch der Nitrolack sein.

Möchte jemand eine 12-saitige Tama von 1974 aus Fichte/Palisander kaufen?

Ein Gedanke zu „Finally

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