Stimmbruch

walden_b1e_2

Immer noch nicht durch mit dem Thema. Hier also meine 4. Baritone, eine Walden B1e, die günstig gebraucht zu bekommen war. 682 mm Mensur, Sitka/Ind. Palisander, incl. Pickup und „Zargenradio“.
Die ersten Saiten, die ich probiert habe, waren wieder die Elixir Baritone .016 -.070. Wenn man die blanke .022er F#-Saite gegen eine umsponnene gleicher Stärke austauscht, sind diese Saiten auf dieser Mensur ganz brauchbar.
Es bleibt aber das Problem, dass die tiefe Stimmung (B-E-A-D-F#-B) bei Mehrklängen in den unteren Lagen auf den Basssaiten etwas matschig klingt.
Etwas Abhilfe bekommt man, wenn man die mittleren beiden Saiten eine Oktave höher stimmt, natürlich mit dünneren, blanken Saiten. Das sog. half-Nashville tuning. Dies kann wegen der veränderten Akkordumkehrungen , besonders bei Jazz-Akkorden sehr reizvoll und dicht klingen. Ist aber wegen der Intervallsprünge beim Skalenspielen gewöhnungsbedürftig.
Die beste Lösung für mich ist ein .014er Saitensatz, der dann 3 Halbtöne unter Standard gestimmt wird, also C#-F#-B-E-G#-C#. Jetzt klingt die Walden wieder mehr nach Gitarre, obwohl die Bässe immer noch mächtig sind.
Mir gefällt diese Gitarre sehr gut, sie hat ein nicht alltägliches Design, ist gut verarbeitet und klingt toll.

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