Tommy Emmanuel - Angelina
Eben beim Stöbern gefunden:
Die Live-Konzerte von Tommy Emmanuel sind übrigens a) hierzulande recht häufig und b) unbedingt empfehlenswert.
I might be moving to Montana soon.
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Eben beim Stöbern gefunden:
Die Live-Konzerte von Tommy Emmanuel sind übrigens a) hierzulande recht häufig und b) unbedingt empfehlenswert.
Dieses Monstrum taucht in der Print-Werbung für den Ford Focus auf:

Sehr “cooles” Design, m. E. aber auch nicht mehr als das. Am Steg kann man erkennen, dass dieses Instrument nicht zum Spielen gedacht ist:

Der Bass ist nicht oktavrein.
Die Schrauben hier hatte ich zuerst für Potiknöpfe gehalten:

Aber die wären da echt im Weg…
Das Instrument soll wohl akustisch sein, dat Ding hat ja sogar ‘ne Bassreflex-Öffnung:

Würde mich aber in den Fingern jucken, darauf mal zu spielen. Falls es nicht sowieso mit Photoshop gemacht wurde…
[Update] Joaquin hat herausgefunden, dass ein gewisser Bill Milbrodt ein ganzes Orchester aus Teilen eines Ford Focus gebaut hat, zu dem auch oben genannter “Bass” gehört. Kann man tatsächlich drauf spielen. Oktavrein hin oder her, das gleicht der Spieler dann auf dem bundlosen Griffbrett aus.
Gerade bei youtube wiederentdeckt:
Das dazugehörige Album hab ich damals rauf und runter gehört (wie auch die anderen frühen Alben, “Twang Bar King”, “The Lone Rhinoceros” und “Desire Caught By The Tail”).
Für diejenigen, die ihn nicht kennen: er hat in den späten 70ern bei Zappa gespielt (v.a. auf “Sheik Yerbouti”), dann bei David Bowie, den Talking Heads, bei King Crimson und The Bears. Außerdem: Nine Inch Nails, Paul Simon, Tori Amos, Laurie Anderson u.v.a.
Mr. Belew ist immer noch aktiv: bei King Crimson (wie seit Jahrzehnten), mit seinem eigenen Power Trio und wieder mit den Jungs von The Bears. Ein wirklich außergewöhnlicher Gitarrist und Sänger.
Der Mann ist dabei, sein Fahrstuhl-Pop-Publikum zu vergraulen. Das wird noch ein richtig großer Gitarrist werden. Hier mal ein Video seines aktuellen Trios mit Pino Palldino, Bass, und Steve Jordan, Schlagwerk. Alter Schwede!

Die Mandoline ist hier angekommen. Macht Spass! Allerdings sind die Saiten Schrott, soweit ich das beurteilen kann. Die Thomastik-Infeld 154er sind bereits bestellt…
Meine ursprüngliche Idee, Unterricht zu nehmen habe ich erstmal verworfen. Eine unlängst durchgeführte YouTube-Recherche ergab reichlich Material für den Fernunterricht…
Nachtrag: wie von anderen Mandolinenenthusiasten bereits vermekt, hat musicmoose.org jede Menge kleiner Instruktions-Videos für Mandolinen-Anfänger und -Fortgeschrittene (Vorsicht, der Lehrer trägt Kopftuch!). Für Leute, deren Finger sich auf der Gitarre zurechtfinden, sind die Sachen teilweise schnell erlernbar. Zumindest die rechte Hand hat es relativ leicht. Und die Linke? Je nun, es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, Läufe und Skalen zu spielen, wenn man immer 4 Töne pro Saite hat. Aber wenn man sich erstmal ein paar Akkord-Shapes zurechtgelegt hat, kommt man schnell zu passablen Ergebnissen. Ich habe gestern spasseshalber mal “Mercy, mercy, mercy” von Joe Zawinul gelernt (quick’n'dirty, in G):
Und mit den mittlerweile aufgezogenen Thomastik-Saiten spielt sich meine China-Mando um Längen besser (geschliffene Oberfläche, geringere Spannung) und klingt auch besser (lauter, mehr Obertöne, fokussierterer Sound) als vorher mit den ollen Bronze-Saiten.
Noch ein Nachtrag: Joe Zawinul ist heute, am 11. September 2007 gestorben.
N.B. title of this post invented by Boogie