Das dazugehörige Album hab ich damals rauf und runter gehört (wie auch die anderen frühen Alben, “Twang Bar King”, “The Lone Rhinoceros” und “Desire Caught By The Tail”).
Für diejenigen, die ihn nicht kennen: er hat in den späten 70ern bei Zappa gespielt (v.a. auf “Sheik Yerbouti”), dann bei David Bowie, den Talking Heads, bei King Crimson und The Bears. Außerdem: Nine Inch Nails, Paul Simon, Tori Amos, Laurie Anderson u.v.a.
Mr. Belew ist immer noch aktiv: bei King Crimson (wie seit Jahrzehnten), mit seinem eigenen Power Trio und wieder mit den Jungs von The Bears. Ein wirklich außergewöhnlicher Gitarrist und Sänger.
Der Mann ist dabei, sein Fahrstuhl-Pop-Publikum zu vergraulen. Das wird noch ein richtig großer Gitarrist werden. Hier mal ein Video seines aktuellen Trios mit Pino Palldino, Bass, und Steve Jordan, Schlagwerk. Alter Schwede!
Die Mandoline ist hier angekommen. Macht Spass! Allerdings sind die Saiten Schrott, soweit ich das beurteilen kann. Die Thomastik-Infeld 154er sind bereits bestellt…
Meine ursprüngliche Idee, Unterricht zu nehmen habe ich erstmal verworfen. Eine unlängst durchgeführte YouTube-Recherche ergab reichlich Material für den Fernunterricht…
Nachtrag: wie von anderenMandolinenenthusiasten bereits vermekt, hat musicmoose.org jede Menge kleiner Instruktions-Videos für Mandolinen-Anfänger und -Fortgeschrittene (Vorsicht, der Lehrer trägt Kopftuch!). Für Leute, deren Finger sich auf der Gitarre zurechtfinden, sind die Sachen teilweise schnell erlernbar. Zumindest die rechte Hand hat es relativ leicht. Und die Linke? Je nun, es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, Läufe und Skalen zu spielen, wenn man immer 4 Töne pro Saite hat. Aber wenn man sich erstmal ein paar Akkord-Shapes zurechtgelegt hat, kommt man schnell zu passablen Ergebnissen. Ich habe gestern spasseshalber mal “Mercy, mercy, mercy” von Joe Zawinul gelernt (quick’n'dirty, in G):
Und mit den mittlerweile aufgezogenen Thomastik-Saiten spielt sich meine China-Mando um Längen besser (geschliffene Oberfläche, geringere Spannung) und klingt auch besser (lauter, mehr Obertöne, fokussierterer Sound) als vorher mit den ollen Bronze-Saiten.
Noch ein Nachtrag: Joe Zawinul ist heute, am 11. September 2007 gestorben.
Letzte Woche war es so weit: ich durfte den vor ein paar Monaten beim befreundeten Lackierer abgegebenen Squier 51-Korpus abholen. Sonic blue sollte er werden, um dann mit einem weissen Schlagbrett (von der schwarzen 51) und dem Rockinger Baritone-Hals vermählt zu werden. Die Telecaster habe ich ja mittlerweile wieder mit dem original-Hals versehen.
Und so sieht sie aus: weiterlesen »
Ich muss zugeben, das Mandolinenspiel von Chris Thile (s. die letzten beiden Beiträge) hat mich ungemein gefesselt - so sehr, dass ich heute losgezogen bin, eine Mandoline zu erwerben.
Natürlich habe ich mich vorher ausgiebig im Netz bei den üblichen Verdächtigen informiert. Ein F-Modell soll es sein, dieses Archtop-artige Design mit der Schnecke am oberen Cutaway. Davon gibt es aber leider gar nicht so viele bezahlbare. Die Firma Johnson (China) baut ja seit einiger Zeit ganz vernünftige Instrumente und hat auch eine F-Mandoline im Programm. Die aber leider nicht in Deutschland erhältlich ist. Der Markt gibt hierzulande wohl nicht so viel her. Thomann hat nur teurere Modelle im Programm, oberhalb meines 300 Euro-Limits. Bei eBay gibt’s so gut wie gar nichts (abgesehen von dieser einen, die ich euch natürlich nicht verraten werde, die aber wahrscheinlich auch oberhalb meiner Schallgrenze liegen wird).
Also bin ich heute mal zum Instrumentenladen in der Nachbarschaft gefahren, die haben ja immer auch ‘ne Menge Saiteninstrumente. Allerdings zur Zeit keine Mandolinen. Der freundliche Herr Verkäufer und Gitarrenbauer (Klaus?) war aber so nett, mal ein bisschen in seinem Händler-Katalog-Archiv zu wühlen, während ich mich mit einigen Ukulelen vergnügte (Stimmung a’ d f# h, von den Intervallen her wie die oberen vier Gitarrensaiten, abgesehen von der oktavierten 4. Saite).