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Speedport Router mit AirPort Express verlängern

Nach dem Umzug ins neue Haus entstand der Bedarf nach einer verlängerten Reichweite des WLAN-Routers (Speedport LTE II). Nach einigem Rumprobieren habe ich eine Lösung gefunden, die sehr gut funktioniert.
Der Router steht im Treppenhaus und leuchtet das Haus nur ungenügend aus. Ich hatte noch eine alte AirPort Express-Basisstation rumliegen, die nun als Verlängerung des WLAN dient. Wichtig ist, dass die APE per Kabel am Router angeschlossen ist. Glücklicherweise habe ich im Zuge des Umbaus einige Ethernet-Kabel an strategischen Stellen verlegen lassen, so dass ich nun – nach dem Erwerb zweier weiterer alter AirPort Express via eBay – überall im Haus WLAN in ausreichender Signalstärke habe.
So muss man die APE konfigurieren:
Sie sollte eine statische Adresse im selben Adressbereich haben.

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Das WLAN sollte denselben Namen und dasselbe Passwort aufweisen wie das vom Hauptrouter.
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Der WLAN-Kanal sollte 5 oder 6 Ziffern entfernt vom WLAN-Kanal des Hauptrouters liegen (hier am Speedport Kanal 1).
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An der APE muss der DHCP-Server deaktiviert sein (=Bridge mode).
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Als zusätzliches Schmankerl kann man über die APE drahtlos Musik streamen. Außerdem lässt sich ein normaler USB-Drucker problemlos ins Netzwerk einbinden.
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So sieht das dann aus, wenn alles richtig konfiguriert ist:
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Die APE bekommt man bei gebraucht bei eBay für 30 bis 40 Euros.

Der Ziegel ist da

Mit dem o2-Support bin ich sehr zufrieden. Am Tag nach der Bestellung des iPhone kam eine SMS mit dem Inhalt, dass der Tarif nun gewechselt ist. 2 Werktage nach Bestellung dann das iPhone selbst. Anschließen, einrichten, aktivieren, alles problemlos.

Ein oder zwei Dinge gefallen mir am iPhone nicht so gut: GoogleMail kann anscheinend kein Push, man muss den Account entweder manuell oder aber per Zeitplan abrufen. Für den Wecker lässt sich keine eigene Lautstärke definieren. Doch das sind Kleinigkeiten. Wirklich großartig ist natürlich die Riesenauswahl an Apps.

Einige meiner Favoriten:

  • GoodReader, für alles, was mit PDF zu tun hat
  • Dropbox, unverzichtbar
  • Mocha VNC, zum Steuern von Macs und PCs
  • Remote, die Fernbedienung für iTunes
  • AirVideo, ein video streaming client für’s Heimnetzwerk
  • Reeder, für RSS-Feeds
  • IMDb, ein client für imdb.com, mit eingebautem Kinoprogramm
  • ProHDR, für HDR-Aufnahmen
  • TiltShiftGen, für den Spielzeug-Look von Fotos
  • TonePad Pro, das Tenorion in der Hosentasche
  • Sonoma FourTrack, das Portastudio in der Hosentasche
  • das unglaubliche ThumbJam, ein wirklich tolles Musikinstrument mit zig Sounds und hunderten von Skalen, schwer zu beschreiben, siehe z.B. hier
  • Download Meter, misst Traffic
  • Mobile Mouse, macht das iPhone zum Trackpad oder zur 3D-Maus
  • WordBook, englisches Wörterbuch
  • Medikamente, die Rote Liste fürs iPhone
  • PediSafe, alles was der Kinder-Narkotiseur braucht
  • Mediquations, Formeln, Scores und Normalwerte für Mediziner

An Spielen bin ich bisher null interessiert. Heute werde ich zum ersten Mal SleepCycle ausprobieren, ein sog. Schlafphasen-Wecker. Spannend. Was mir noch fehlt, ist ein guter Text Editor mit Dropbox-Integration. Bislang nehme ich behelfsweise die Entwurf-Funktion von Mail.app. Und natürlich Visual Voicemail, das will o2 „Ende des Jahres“ am Start haben.

Einen Effekt der iPhone-Nutzung kann ich nach wenigen Tagen schon feststellen: das MacBook bleibt jetzt öfter zu.

Tablet

The Tablet […] can be the computer that we buy our parents or grandparents without worrying that we’re signing ourselves up for years of painful tech support calls as they “lose” documents by saving them in the wrong folder, think they can’t save any more files because the desktop is full of icons, delete their browsers’ icons and tell us the internet is gone, keep five different antivirus products half-installed, and fill their RAM with programs they never Quit because they just close every window instead and don’t notice the tiny “running” dot in the Dock or know what it indicates.

That’s a powerful thing, if that’s what they’re going for.

Quelle

Wenn das so kommt, dann kauf ich ein Tablet für meine Mutter.

Hackbook

Schon seit einiger Zeit juckte es mich in den Fingern, mal ein Experiment mit einem Netbook und Mac OS X zu machen. Nun hatte meine Liebste sich ein Herz gefasst und entschieden, dass ihr altes iBook (G3 500MHz, yes) in Rente kommt und dafür ein Handtaschen-kompatibles Netbook gekauft wird. Ich hatte ihr versichert, dass auf solchen Kisten auch das beste derzeit erhältliche Betriebssystem läuft.

Anleitungen für ein solches Unterfangen gibt es ja zuhauf im Netz, auch Listen mit kompatibler Hardware. Also haben wir in der Bucht nach einem Dell Mini 10v gesucht, das wird von informierten Kreisen als besonders kompatibel angepriesen. Zu meiner Freude gab es sogar eins, das a) noch nicht alt, also mit Garantie war, b) 2GB RAM schon drin hatte und c) bereits mit Mac OS X 10.6.1 veredelt war. Selbst die Original Snow Leopard-DVD war in Originalverpackung dabei. Zur Freude meiner Angebeteten hatte dieses Gerät sogar einen Ferrari-roten Deckel (der bei Dell wohl extra kostet). Das Ersteigern war für mich alten eBay-Sniper (und zwar ohne eins dieser unsportlichen Programme, die es dafür offenbar gibt) dann nur noch ein Klacks. Der Preis war okay.

Nun ist es also da, das Schmuckstück.


Das Design kann (natürlich) nicht mit den Apple-Geräten mithalten, dennoch wirkt die Kiste nicht billig. Die Ausstattung ist für den Einsatzzweck völlig ausreichend, ein SD-Kartenleser ist drin, Maus, iPod und USB-Stick lassen sich ohne Hub anschliessen. Die Festplatte ist geräumig (160GB), VGA reicht wohl für die meisten Beamer, 100MBit Ethernet ist da, wenn man es braucht. Einzig ein UMTS-Modul fehlt. Mit knapp 1,3kg ist das Teil erstaunlich schwer.

Nach Druck auf den Power-Button meldet sich der vertraute Apfel auf grauem Hintergrund. Kurz darauf wird man vom Snow Leopard-Desktop begrüßt. Zunächst wird mal ein neuer Benutzer angelegt, Dropbox installiert sowie die Einstellungen angepasst. Im Prinzip läuft alles wie gewohnt. Dazu gehören

  • WLAN (802.11a/g/n)
  • Bluetooth 2.1
  • Schlafmodus (inkl. pulsierender Power-Leuchte vorne am Gerät)
  • Kamera (wenn auch mit schlechterer Qualität als bspw. im MacBook)
  • Audio (gar nicht mal soo schlechter Sound über die eingebauten Speaker)
  • Lautstärke- und Helligkeits-Tasten
  • automatisches Runterregeln der Display-Helligkeit im Akku-Betrieb

Ausnahmen:

  • Einige Fenster (insbesondere bei den System- und Programmeinstellungen) sind tatsächlich zu hoch für die 600 Pixel, die das Display in der Höhe hat. Lösbar ist das, indem man folgendes im Terminal eingibt: defaults write -g AppleDisplayScaleFactor 0.8
    (Der User „amutti“ aus dem mydellmini.com-Forum hat ein nettes kleines Menüleisten-Programm gebastelt, mit dem das on-the-fly geht: get it here.)
  • Das Bluetooth-Modul lässt sich nicht abschalten, jedenfalls nicht über das entsprechende Menulet. Aussen am Gerät oder auf dem Keyboard habe ich auch keinen Knopf gefunden.
  • Mehrere gleichzeitige Kopiervorgänge im Finder über WLAN bringen den Prozessor anscheinend an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Beachball galore.
  • YouTube HD ruckelt.
  • Das Trackpad ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es ist klein und reagiert oft sehr empfindlich auf Fingerbewegungen. Für mich fast unbrauchbar und Fluch-provozierend. Besser, man hat eine kleine Maus dabei.
  • Das „About this Mac“-Fenster zeigt den Prozessor als „Unbekannt“ an.

Noch nicht ausprobiert habe ich BootCamp (müsste gehen), Booten von USB, Booten von SD-Card und Hibernate. Zur Akkulaufzeit kann ich auch noch nichts sagen.

Fazit: zur Zeit die preiswerteste Variante von mobilem Mac-Feeling.


SecondBar

So was hab ich mir schon lange gewünscht: eine Menüleiste auf dem zweiten Monitor. Es gibt doch nichts Nervigeres als immer mit der Maus auf den Hauptmonitor zu müssen, um einen Menüeintrag anzuwählen, für den es keinen Tastaturbefehl gibt.

SecondBar