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Hackbook

Schon seit einiger Zeit juckte es mich in den Fingern, mal ein Experiment mit einem Netbook und Mac OS X zu machen. Nun hatte meine Liebste sich ein Herz gefasst und entschieden, dass ihr altes iBook (G3 500MHz, yes) in Rente kommt und dafür ein Handtaschen-kompatibles Netbook gekauft wird. Ich hatte ihr versichert, dass auf solchen Kisten auch das beste derzeit erhältliche Betriebssystem läuft.

Anleitungen für ein solches Unterfangen gibt es ja zuhauf im Netz, auch Listen mit kompatibler Hardware. Also haben wir in der Bucht nach einem Dell Mini 10v gesucht, das wird von informierten Kreisen als besonders kompatibel angepriesen. Zu meiner Freude gab es sogar eins, das a) noch nicht alt, also mit Garantie war, b) 2GB RAM schon drin hatte und c) bereits mit Mac OS X 10.6.1 veredelt war. Selbst die Original Snow Leopard-DVD war in Originalverpackung dabei. Zur Freude meiner Angebeteten hatte dieses Gerät sogar einen Ferrari-roten Deckel (der bei Dell wohl extra kostet). Das Ersteigern war für mich alten eBay-Sniper (und zwar ohne eins dieser unsportlichen Programme, die es dafür offenbar gibt) dann nur noch ein Klacks. Der Preis war okay.

Nun ist es also da, das Schmuckstück.


Das Design kann (natürlich) nicht mit den Apple-Geräten mithalten, dennoch wirkt die Kiste nicht billig. Die Ausstattung ist für den Einsatzzweck völlig ausreichend, ein SD-Kartenleser ist drin, Maus, iPod und USB-Stick lassen sich ohne Hub anschliessen. Die Festplatte ist geräumig (160GB), VGA reicht wohl für die meisten Beamer, 100MBit Ethernet ist da, wenn man es braucht. Einzig ein UMTS-Modul fehlt. Mit knapp 1,3kg ist das Teil erstaunlich schwer.

Nach Druck auf den Power-Button meldet sich der vertraute Apfel auf grauem Hintergrund. Kurz darauf wird man vom Snow Leopard-Desktop begrüßt. Zunächst wird mal ein neuer Benutzer angelegt, Dropbox installiert sowie die Einstellungen angepasst. Im Prinzip läuft alles wie gewohnt. Dazu gehören

  • WLAN (802.11a/g/n)
  • Bluetooth 2.1
  • Schlafmodus (inkl. pulsierender Power-Leuchte vorne am Gerät)
  • Kamera (wenn auch mit schlechterer Qualität als bspw. im MacBook)
  • Audio (gar nicht mal soo schlechter Sound über die eingebauten Speaker)
  • Lautstärke- und Helligkeits-Tasten
  • automatisches Runterregeln der Display-Helligkeit im Akku-Betrieb

Ausnahmen:

  • Einige Fenster (insbesondere bei den System- und Programmeinstellungen) sind tatsächlich zu hoch für die 600 Pixel, die das Display in der Höhe hat. Lösbar ist das, indem man folgendes im Terminal eingibt: defaults write -g AppleDisplayScaleFactor 0.8
    (Der User “amutti” aus dem mydellmini.com-Forum hat ein nettes kleines Menüleisten-Programm gebastelt, mit dem das on-the-fly geht: get it here.)
  • Das Bluetooth-Modul lässt sich nicht abschalten, jedenfalls nicht über das entsprechende Menulet. Aussen am Gerät oder auf dem Keyboard habe ich auch keinen Knopf gefunden.
  • Mehrere gleichzeitige Kopiervorgänge im Finder über WLAN bringen den Prozessor anscheinend an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Beachball galore.
  • YouTube HD ruckelt.
  • Das Trackpad ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es ist klein und reagiert oft sehr empfindlich auf Fingerbewegungen. Für mich fast unbrauchbar und Fluch-provozierend. Besser, man hat eine kleine Maus dabei.
  • Das “About this Mac”-Fenster zeigt den Prozessor als “Unbekannt” an.

Noch nicht ausprobiert habe ich BootCamp (müsste gehen), Booten von USB, Booten von SD-Card und Hibernate. Zur Akkulaufzeit kann ich auch noch nichts sagen.

Fazit: zur Zeit die preiswerteste Variante von mobilem Mac-Feeling.


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Crash

Gerade ist mir meine externe FireWire-Platte (WesternDigital MyBook 500GB) umgekippt. Danach müht sich DiskWarrior daran ab:

Nach endlosen Minuten erfahre ich, dass a) einiges gerettet werden konnte und b) die Platte in nächster Zeit ganz die Grätsche machen wird. Nun kopiere ich, was zu retten ist, auf die Backup-Platte für den iMac (die vorher natürlich formatiert werden musste). Geschätzte Dauer: 10 Stunden für gut 400GB (EyeTV-Aufnahmen). Schöne Scheisse, das. Meine iTunes-Library – im Orkus. Davon hab ich zum Glück ein nicht ganz taufrisches Backup auf dem Musikserver. 90 Euro für eine neue Platte – futschikato. Dafür hab ich dann aber eine 1TB-Platte.

[Update]Gar nix konnte gerettet werden. Beim Versuch, Dateien von der gecrashten Platte aufs Backup zu kopieren kamen haufenweise Schreib-/Lesefehler. Nun sieht auch DW die Platte nicht mehr.
Inzwischen weiß ich auch, wie man das MyBook-Gehäuse öffnet und die Platte tauscht. Steht z.B. hier.

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Apfelnews

Die letzten drei Jahre hatte ich ein MacBook als Hauptrechner. Davor einen iMac und ein PowerBook. Das ewige Synchronisieren zweier Benutzerordner war mir irgendwann zuviel geworden. Den kleinen 13″ Desktop habe ich mit einem externen TFT erweitert, und das ging auch ganz gut. Nun ist ja das MacBook (2GHz, 2GB, 320GB) mittlerweile nicht mehr soo die Rakete, performance-mäßig. Ich wollte wieder einen Desktop-Rechner. Also habe ich mir einen refurbished, d.h. generalüberholten iMac 20″ (das kleine Modell, erweitert auf 4GB) im AppleStore gekauft. Der hatte sogar schon eine 10.6-DVD dabei.
Die Migration der Daten per Migrationsassistent vom MacBook (FW target mode) war überhaupt kein Problem. Der Rechner ist schnell genug, der Bildschirm groß und hell (erheblich heller als beim MacBook) und ohne Pixelfehler. Damit macht Logic wesentlich mehr Spaß als mit dem MB. Snow Leopard ist auch ein Gewinn, bisher hab ich damit wenig Probleme, sieht man von den nicht mehr unterstützten Kontextmenü-Erweiterungen ab. Das Problem mit den Safari-Plugins kann man lösen, indem man Safari im 32-bit-mode starten lässt. Ansonsten: ein tolles OS ist noch ein bisschen besser geworden. Neue “Fietschers” hab ich nicht vermisst.
Was das Synchronisieren angeht, so benutze ich nun Mail und IMAP statt Entourage und POP, die Feeds synchronisiere ich über Google Reader. Die Kalender (iCal), das Adressbuch sowie diverse Job-relevante Files sind in der Dropbox. Ist alles etwas einfacher als früher. In etwas weniger als einem Jahr werde ich wohl noch AppleCare dazu kaufen. Hat mir beim MB mehrmals gute Dienste geleistet.
A propos MB: die AirPort-Software scheint (seit etwa 10.5.6) wirklich Schrott zu sein. In 80% der Fälle bekomme ich keine Verbindung, obwohl der Router drei Meter weiter steht. Oft geht es erst nach etlichen Versuchen. Der Rechner wird dadurch als Mobilrechner fast unbrauchbar. Vielleicht mach ich in den nächsten Tagen mal einen clean install.

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Nokia 6220 classic

Mein letzter Handy-Vertrag war ne echte Scheisse. “Flatrate” für 40 Euros im Monat, aber nicht in alle Netze. Das gesponsorte Handy (LG KE 970) war im Prinzip ganz okay, aber: kein Mac-support. Kein iSync. Big no-go.

Was soll’s, die zwei Jahre waren um, also bin ich zum Blöd-Markt (ja, ich weiß) gefahren und habe mich beraten lassen. Am Ende kamen dabei ein Vertrag bei O2 für 20 Euro (eigentlich zwei Verträge á 10 Euro, mit 2 Karten und je 100 (bzw. 250 im ersten halben Jahr) Freiminuten, fragt mich nicht) heraus. Dazu ein Nokia 6220 classic mit GPS (das die Daten auch in die Fotos schreibt – hello iPhoto!), 5 Megapixel-Cam mit opt. Zoom, Autofokus und Blitz heraus. Und iSync-Support. Dachte ich. Okay, nach einer Viertelstunde googeln hatte ich ein passendes Plugin gefunden. Die Sache mit dem GPS funktionierte zunächst auch einwandfrei. Bis nach ca. 3 Wochen nix mehr ging, GPS-mäßig. Also hab ich das Ding wieder zum Blöd-Markt gebracht. 2 Wochen später, heute, durfte ich es wieder abholen. Dummerweise habe ich es nicht geschafft, auf die MicroSD-Karte aufzupassen, die bei dem Gerät ursprünglich dabei war. Die Karte ist kleiner als mein Daumennagel. Also waren nicht nur die bisher geschossenen Fotos, sondern auch die mitgelieferten Nokia-Maps futschikato.

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MacBook – neuer Akku

Gestern (also 1 Arbeitstag nach der Bestellung) kam der neue Akku für mein MacBook. For the record: 5489mAh.

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