Archiv der Kategorie: hardware

Nokia 6220 classic

Mein letzter Handy-Vertrag war ne echte Scheisse. „Flatrate“ für 40 Euros im Monat, aber nicht in alle Netze. Das gesponsorte Handy (LG KE 970) war im Prinzip ganz okay, aber: kein Mac-support. Kein iSync. Big no-go.

Was soll’s, die zwei Jahre waren um, also bin ich zum Blöd-Markt (ja, ich weiß) gefahren und habe mich beraten lassen. Am Ende kamen dabei ein Vertrag bei O2 für 20 Euro (eigentlich zwei Verträge á 10 Euro, mit 2 Karten und je 100 (bzw. 250 im ersten halben Jahr) Freiminuten, fragt mich nicht) heraus. Dazu ein Nokia 6220 classic mit GPS (das die Daten auch in die Fotos schreibt – hello iPhoto!), 5 Megapixel-Cam mit opt. Zoom, Autofokus und Blitz heraus. Und iSync-Support. Dachte ich. Okay, nach einer Viertelstunde googeln hatte ich ein passendes Plugin gefunden. Die Sache mit dem GPS funktionierte zunächst auch einwandfrei. Bis nach ca. 3 Wochen nix mehr ging, GPS-mäßig. Also hab ich das Ding wieder zum Blöd-Markt gebracht. 2 Wochen später, heute, durfte ich es wieder abholen. Dummerweise habe ich es nicht geschafft, auf die MicroSD-Karte aufzupassen, die bei dem Gerät ursprünglich dabei war. Die Karte ist kleiner als mein Daumennagel. Also waren nicht nur die bisher geschossenen Fotos, sondern auch die mitgelieferten Nokia-Maps futschikato.

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Airport Express

airportexpress.gif

So, ich habe mir schließlich doch einen solchen Multifunktions-Taschenrouter von Apple gekauft. Für meine neuen Räumlichkeiten brauchte ich eine Lösung, um Musik drahtlos zu einer Stereoanlage zu schicken. Das macht die kleine Basisstation auch tadellos und völlig ohne größere Konfigurationsorgien out-of-the-box.

Aber das Kistchen kann noch mehr, nämlich zum Beispiel ein bestehendes WLAN erweitern, als Funknetzadapter für Rechner, die sonst keinen Zugang zum Netz bekommen können oder auch als wireless access point bzw. WLAN-Router dienen. Letzteres ist praktisch, wenn die eigene Firma nicht bereit ist, WLAN im Haus zur Verfügung zu stellen, man aber nicht ständig an eine Ethernet-Dose gefesselt sein möchte, nur um ins Netz zu kommen. Hierzu steckt man ein Patchkabel zwischen besagte Ethernet-Dose und den Ethernet-Port der Airport Express, und schwupps, hat man drahtlosen Netzzugriff. (Natürlich sollte man vorher mit den hausinternen Netzwerk-Fuzzis klären, ob ein solches Vorgehen erwünscht ist oder auch nur geduldet wird, schließlich öffnet man damit ein ansonsten geschlossenes Netz.) Sowas ist auch hilfreich in Hotels, in denen Internet nur über Kabel zur Verfügung steht. Man kann das eigene Funknetz verschlüsseln (WPA/WPA2), unsichtbar machen und mit einer MAC-Filtertabelle sichern. Port mapping geht. 802.11n kann es auch. Insofern ein gut ausgestattetes Gerät.

Schließlich gibt’s als Dreingabe noch einen Printserver, der via USB angeschlossene Drucker allen Wireless-Clients verfügbar macht. (Brauch ich aber eher nicht. Wer hat schon einen Drucker neben der Stereoanlage stehen?)

Die Bedienung der Basisstation geschieht mittels des Airport Dienstprogramms und ist, gemessen an der Komplexität der Materie, kinderleicht. Schön finde ich noch, dass das Gerät so kompakt ist und kein extra Netzteil braucht, weil der komplette Router quasi im Netzteil-Gehäuse mit drin ist. Klasse.

WD3200BEVT

Heute endlich die viel zu kleine 100GB-Festplatte im MacBook gegen eine 320er getauscht. Die alte Platte in ein flaches kleines USB/eSATA-Gehäuse verpflanzt. Endlich wieder Platz! Und deutlich schneller ist die neue auch. Der gesamte Bootvorgang incl. aller Tools und add-ons dauert jetzt knapp eine Minute. Vorher waren das eher 2-3 Minuten.