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Netzsperren-Gesetz verabschiedet

Wer’s noch nicht geschnallt hatte, dass die SPD auch so ein Verein von ewiggestrigen Ignoranten ist, der weiss es jetzt. Die SPD ist für modern denkende und lebende Bürger zur Un-Partei geworden. (Dies hat sich erfreulicherweise unter anderem bei der Europawahl gezeigt.) Eine Partei, die – genau wie die CDU/CSU – Kinderpornografie schützt, indem sie den Zugang zu den entsprechenden Internetseiten blockieren, die Seiten selbst aber nicht vom Netz nehmen will. Das Ganze unter Umgehung der verfassungsmässig verankerten Gewaltenteilung. Stattdessen biedert man sich bei Figuren wie Dieter Gorny an, dem der Sabber schon eimerweise läuft, weil jetzt endlich auch Sperren gegen die bösen Filesharer möglich werden. Und dieser Würfelspitz (oder wie der heißt) hat sich neulich ja auch schon vor lauter Vorfreude verplappert, als er noch Verfassungsfeinde und Islamisten als mögliche Ziele von Netzsperren anführte.

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.

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Entlarvend

“Jetzt machte Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) die Probe aufs Exempel, analysierte mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll. Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.

Weitere Resultate und Erkenntnisse:

  • Die ersten Reaktionen bzw. Löschungen folgten bereits nach wenigen Minuten und kamen unter anderem aus den USA, Holland, Dänemark, Russland sowie Deutschland.
  • Drei der jetzt vom Netz genommenen Webauftritte befanden sich auf Servern in Deutschland.
  • Insgesamt wurden automatisiert 348 verschiedene Provider in 46 Ländern angeschrieben und über rund 1943 gesperrte vorgeblich illegale Webseiten informiert. Eine manuelle inhaltliche Analyse der Webseiten hat vorher nicht stattgefunden.
  • 250 Provider haben auf die Anfrage geantwortet, haben aber hauptsächlich legale Inhalte gefunden; mit Stichproben konnten diese Angaben bestätigt werden.
  • Zehn Provider gaben an, ingesamt 61 illegale Inhalte entfernt zu haben. Mit einer einfachen E-Mail kann man also schon viel erreichen.
  • Bei der überwiegenden Mehrheit der Webseiten, darunter einigen aus Deutschland, zeigte sich bei der Überprüfung durch den Provider, dass die Webseiten kein kinderpornographisches, teils überhaupt kein irgendwie beanstandbares Material enthielten – die Webauftritte waren folglich zu Unrecht gesperrt. In Finnland werden zudem auch mehrere inländische Webseiten blockiert, die sich kritisch mit den dortigen Internet-Sperren auseinandersetzen.
  • Die Provider wurden bislang nicht darüber informiert, dass die bei ihnen gehosteten Webauftritte auf einschlägigen Sperrlisten geführt wurden.
  • Wenn sie darauf hingewiesen werden, sind die Provider zur Kooperation bereit und entfernen illegale Inhalte umgehend.
  • Teilweise handelte es sich bei dem gesperrten Material um “gecrackte” Webauftritte, also solche, die durch Ausnutzen von Sicherheitslücken zur Verbreitung fremden Materials missbraucht wurden. Auch hier zeigten sich die Provider sehr dankbar für die Hinweise.”

http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html

Wie soll man dann die Behauptung Frau von der Leyens verstehen, es sei schwierig, der Betreiber von Kinderporno-Seiten habhaft zu werden? Entweder ist die Frau (und all ihre Berater) wirklich so ahnungslos oder sie verfolgt doch eine versteckte Agenda.


“Der Vorstoß der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewünschte Regulierung im Internet, dazu gehört auch der Schutz des geistigen Eigentums.”
Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie

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ZAPP (NDR): Proteste gegen Internetsperren

Weil’s einfach wichtig ist:

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Nokia 6220 classic

Mein letzter Handy-Vertrag war ne echte Scheisse. “Flatrate” für 40 Euros im Monat, aber nicht in alle Netze. Das gesponsorte Handy (LG KE 970) war im Prinzip ganz okay, aber: kein Mac-support. Kein iSync. Big no-go.

Was soll’s, die zwei Jahre waren um, also bin ich zum Blöd-Markt (ja, ich weiß) gefahren und habe mich beraten lassen. Am Ende kamen dabei ein Vertrag bei O2 für 20 Euro (eigentlich zwei Verträge á 10 Euro, mit 2 Karten und je 100 (bzw. 250 im ersten halben Jahr) Freiminuten, fragt mich nicht) heraus. Dazu ein Nokia 6220 classic mit GPS (das die Daten auch in die Fotos schreibt – hello iPhoto!), 5 Megapixel-Cam mit opt. Zoom, Autofokus und Blitz heraus. Und iSync-Support. Dachte ich. Okay, nach einer Viertelstunde googeln hatte ich ein passendes Plugin gefunden. Die Sache mit dem GPS funktionierte zunächst auch einwandfrei. Bis nach ca. 3 Wochen nix mehr ging, GPS-mäßig. Also hab ich das Ding wieder zum Blöd-Markt gebracht. 2 Wochen später, heute, durfte ich es wieder abholen. Dummerweise habe ich es nicht geschafft, auf die MicroSD-Karte aufzupassen, die bei dem Gerät ursprünglich dabei war. Die Karte ist kleiner als mein Daumennagel. Also waren nicht nur die bisher geschossenen Fotos, sondern auch die mitgelieferten Nokia-Maps futschikato.

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creatures of wisdom


Wisdom – Introduction from SLNSW on Vimeo.

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