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Presentation Zen

Einer meiner seit mehr als einem Jahr abonnierten RSS-Feeds ist der von Presentation Zen. Der Autor ist Amerikaner, lebt in Tokyo und beschäftigt sich mit der Kunst des Präsentierens. Also dem, was die meisten von uns, die PowerPoint benutzen, nicht beherrschen.

Zur Illustration seiner Ideen bringt Garr Reynolds immer Videos, oft von TED-Konferenzen (“Inspired talks by the world’s greatest thinkers and doers”). Zwei davon habe ich hier mal eingebettet, weil ich sie beide überaus unterhaltsam und inspirierend finde.

Den Anfang macht Hans Rosling, ein Mediziner, Professor of International Health, gebürtiger Schwede, ein wahrer Weltenbummler und mitreissender Redner. Er hat zusammen mit seinem Sohn und dessen Frau eine Software entwickelt, mit der sich statistische Daten animiert präsentieren lassen. Mit dieser Software “spielt” Hans Rosling und zeigt faszinierende Zusammenhänge und Möglichkeiten. Mit seiner Organisation gapminder.org setzt er sich dafür ein, die vorhandenen statistischen Daten für jedermann auf der Welt verfügbar und verstehbar zu machen.

Mehr von Hans Rosling gibt es hier, hier, hier und hier (die letzten beiden sind die ersten Folgen vom Gapcast).

“Nur wenige Menschen können die Musik geniessen, wenn ich ihnen nur die Noten zeige. Die meisten von uns müssen die Musik hören, um ihre Schönheit wahrzunehmen. Aber oft ist das genau die Art, wie wir statistische Daten präsentieren; wir zeigen nur die Noten und spielen die Musik nicht.” (Übersetzung von mir.)

Ein weiterer inspirierender Redner, der auf der diesjährigen TED gesprochen hat, ist Robert Thurman (der Vater von Uma Thurman, aber das tut hier nichts zur Sache). Er war 1964 der erste amerikanische buddhistische Mönch. Er ist mittlerweile Professor für Indo-Tibetanische Buddhistische Studien an der Columbia-Universität in New York. Hier spricht er darüber, dass wir alle Buddha sein können:

Bob Thurman hat auch einen Podcast.

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Our enviromental future

Schon seit einigen Tagen liegt eine Rede, die Michael Crichton im Januar vor 2 Jahren vor dem National Press Club in Washington, D.C. gehalten hat, auf meinem Desktop. Heute habe ich sie gelesen.
Ich kenne den Herrn Crichton nur als Autor von “Jurassic Park” und “Emergency Room” (die Fernsehserie), und die ganze Debatte um seinen Roman “Welt in Angst(State of fear) ist komplett an mir vorbeigegangen, aber was er zur gegenwärtigen Klimawandeldebatte zu sagen hat, hat mich doch nachdenklich gemacht.

Zunächst nimmt er die Vorhersagen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate
Change, “the gold standard in climate science.“) ihrer wissenschaftlich-logischen Mängel wegen gnadenlos auseinander:

In the last ten years, the IPCC has published book after book. Yet I believe few people have read them. I say that because if any journalist were to read these volumes with any care they would come away with the most extreme unease—and not in the way the texts intend.

Dann endet er mit dem folgenden Appell:

[...] most important—we can’t predict the future, but we can understand the present. In the time we have been talking, 2,000 people have died in the Third World. A child is orphaned by AIDS every 7 seconds. Fifty people die of waterborne disease every minute. This does not have to happen. We allow it.
What is wrong with us that we ignore this human misery and focus on events a hundred years from now? What must we do to awaken our phenomenally rich, spoiled and self-centered society to the issues of the wider world? The global crisis is not 100 years from now—it is right now. We should be addressing it. But we are not. Instead, we cling to the reactionary and anti-human doctrines of outdated environmentalism and turn our backs to the cries of the dying and the starving and the diseased of our shared world.
And if we are going to remain too self-involved to care about the third world, can we at least care about our own? We live in a country where 40% of high school graduates are functionally illiterate. Where schoolchildren pass through metal detectors on the way to class. Where one child in four says they have seen a murdered person. Where millions of our fellow citizens have no health care, no decent education, no prospects for the future. If we really have trillions of dollars to spend, let us spend it on our fellow human beings. And let us spend it now. And not on our impossible fantasies of what may happen one hundred years from now.

Direkt-Link zur Rede

[Edit] Hier noch ein Link zu der BBC-Dokumentation “The Great Global Warming Swindle”, der das ganze noch etwas unterfüttert: Link

[Edit 2] Matthias Horx hat ein Essay über den Klimawandel geschrieben, das die Welt in ihrer Online-Ausgabe bringt.

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Ich muss mal zum Lackierer…

Squier 51 alternate color

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USA erklärt

Ein amerikanischer Einwanderer erklärt den Deutschen die USA. Lehrreich und sehr unterhaltsam.

USA erklärt

[via praegnaz.de]

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